Gerade einmal 9 Monate ist es her, dass das Koch-Box-Startup HelloFresh an die Börse ging und viel besser hätte das letzte Dreiviertel Jahr bei den Berlinern auch kaum laufen können. Nach einem erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2018 und einer Erhöhung der Umsatzerwartungen sowie dem Erfolg an der Börse, so stieg die Aktie von anfänglich 10,25 Euro auf aktuell 13 Euro, steckt sich das Startup neuen neue Ziele. Mit einer Erweiterung des Produktsortiments möchten die Koch-Box-Profis nun neue Zielgruppen und Regionen erschließen.

HelloFresh -Vielversprechende Quartalszahlen

Die jüngst veröffentlichen Quartalszahlen versprechen erstmals seit Gründung im Jahr 2011 die Annäherung an die Profitabilität des Unternehmens. Allein im 2. Quartal 2018 konnte HelloFresh ein deutliches Umsatzplus erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 39 Prozent und betrug rund 320 Millionen Euro. Und auch für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem währungsberingten Zuwachs zwischen 32 und 37 Prozent.

HelloFresh investiert in neue Produkte, Zielgruppen und Regionen

Das erwirtschaftete Kapital soll nun gezielt investiert werden. So schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung, dass man die Expansion weiterhin schnell vorantreibe und „Neue Produkte, neue Zielgruppen, neue Regionen“ erschließen wolle. Neben dem Ausbau des eigenen Sortiments, auch über Kochbox-Sets hinaus, soll auch in der zweiten Jahreshälfte in die  „Ausdifferenzierung der Produkte und in die Preisstruktur“ investiert werden, „um noch mehr Kundengruppen mit unterschiedlichen Ansprüchen zu erreichen“. Außerdem soll es neue internationale Kooperationen u.a. mit Supermarktketten geben. So können HelloFresh Boxen beispielsweise in den USA nicht nur per Internet bestellt werden, sondern auch im Supermarkt erworben werden.

HelloFresh: US-Kunden sorgen für gute Verkaufszahlen

Der Erfolg in den USA ist auch maßgeblich für die guten Umsatzzahlen von HelloFresh verantwortlich. Allein 190 Millionen Eure des Gesamtumsatzes von 320 Millionen Euro wurden in den USA erwirtschaftet und rund 61 Prozent der aktiven HelloFresh Kunden leben dort. Von den, in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018, rund 49 Millionen verkauften Mahlzeiten aus dem HelloFresh-Sortiment, gingen ebenfalls über die Hälfte an amerikanische Haushalte.

Bildquelle: HelloFresh