Der Frühjahrsputz steht an und iRobot hat gute Nachrichten für alle Putzmuffel: Das in Bedford, Massachusetts, ansässige Unternehmen stellt zwei neue Roboter vor, mit denen schmutzige Böden markiert werden sollen. Der Roomba s9 + und der Braava Jet m6 sind beide mit der Kartentechnologie von iRobot und Imprint Link ausgestattet, mit der die zwei Geräte miteinander kommunizieren können, um sich auf dem Boden abzuwechseln.

Neugestaltung des legendären iRobots

Der s9 + erweist auch als der neue Premiumstandard für den Roomba. Mit der wohl radikalsten Neugestaltung in der 17-jährigen Geschichte der Roboter-Vakuumlinie hat sich das Unternehmen mit dem Lauch des s9 +  vom ikonischen runden Puck-Design verabschiedet, welches das Produkt von Anfang an definierte. Zumindest in dieser Hinsicht leiht es sich etwas vom Braava aus.

Die Vorderseite des Staubsaugers ist flach und Teil der neuen „PerfectEdge“ -Technologie, die es ermöglicht, näher an Wände heranzukommen – eine der gefragtesten Funktionen der jüngsten Roomba-Generationen. Die Eckbürste hat fünf 30-mm-Arme, die Schmutz aufnehmen, den frühe Modelle nicht erreichen konnten. Der Nachteil der flachen Seite ist jedoch, dass das System viel mehr Manöver ausführen muss, was wiederum mehr Batterie frisst. Auch wenn as Unternehmen noch keine Einzelheiten verrät, heißt es von Seiten iRobots jedoch, dass der mAH entsprechend erhöht wird. Auf der Oberseite befindet sich ein großer Kreis aus gebürstetem Metall, der sich öffnen lässt, um den Filter zu herauszuholen und zu ersetzen. Wie beim i7 + vom letzten Jahr, wird das System mit der optionalen Clean Base ausgeliefert, die den Schmutz im angedockten Zustand beseitigt. Leider werden jedoch unterschiedliche Clean Bases mit unterschiedlichen Anschlüssen verwendet, sodass alte Modelle mit dem neuen s9 nicht kompatibel sind.

iRobot – Verbesserte Sensorik und clevere Kommunikation

Das neue Modell verfügt über einen verbesserten 3D-Sensor, der das System beim Kartieren und Navigieren unterstützt und 25-mal pro Sekunde nach Hindernissen scannt. Neu ist auch die Imprint-Link-Technologie, die es dem Roomba, mit dem neuen Braava ermöglicht zu kommunizieren, sodass sie abwechselnd den Boden reinigen können.

Die Reinigung erfolgt wie immer über die Home-App. Diese schickt den s9 + raus, um einen Bereich zu säubern, gefolgt vom m6. Colin Angle, CEO von iRobot, teilt mit, dass das Unternehmen die neuen Roboter sowie den Rasenmäher-Roboter Terra als „iRobot 2.0“ positioniert hat. „Es handelt sich um ein aus Design- und Kommunikationssicht zusammenhängendes Set von Top-End-Robotern, die die Messlatte für Funktionalität höher legen“, erklärt er.

Dies ist zweifellos ein Fortschritt in der seit langem versprochenen Vision des Unternehmens, Heimroboter zu einem integralen Bestandteil des Smart Homes zu machen, insbesondere in Verbindung mit Mapping- und Alexa- und Google Assistant-Funktionen.

Der neue Braava arbeitet weiterhin mit einer Sprühlösung und trockenen Pads anstelle des vom Scooba verwendeten Wassertanks. Es verwendet jedoch eine ähnliche Kartentechnologie, um einen Grundriss zu erstellen und Hindernissen auszuweichen. Das Reinigungssystem wurde ebenfalls durch verbesserte Sprühfunktionen und größere Pads mit einer Reihe verschiedener Materialien auf den neuesten Stand gebracht.

iRobot – Reinigung der Zukunft hat seinen Preis

Nichts davon ist natürlich billig – und um ehrlich zu sein, die Erschwinglichkeit war noch nie die Stärke von iRobot. Das s9 + kostet 1.299 US-Dollar mit der Clean Base und 999 US-Dollar ohne. Der Braava m6 kostet 499 US-Dollar. Eine Box mit sieben Reinigungspads kostet 8 US-Dollar. Beide sind ab dem 9. Juni erhältlich. Der Staubsauger verfügt über einen neuen 3D-Sensor für erweiterte Raumzuordnung und Objekterkennung. Im Gegensatz zu früheren Modellen scannt dieser Roomba den Raum 25-mal pro Sekunde. Dies geht einher mit der neuen, proprietären PerfectEdge-Technologie von iRobot, mit der die Ecken der Räume besser gereinigt werden sollen. Die Bürsten und andere Reinigungselemente wurden ebenfalls neu ausgerichtet.

Bildquelle: iRobot