Gut 5 Jahre nach dem Start am heimischen Whiteboard und der Idee, Menschen weltweit physisch und mental zu unterstützen, ihr eigenes Potenzial zu entfalten und eine bessere und stärkere Version von sich selbst zu werden, haben es die Münchner-Gründer von Freeletics geschafft, für ihr Unternehmen erstmals Investoren bzw. gleich einen Käufer ins Boot zu holen.

Freeletics: Millionen-Exit und Rückzug des Gründer-Trios

Laut F.A.Z. sollen US-Investoren einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in das Startup stecken. Damit kaufen sie aber auch das Gründerteam Mehmet Yilmaz, Andrej Matijczak und Joshua Cornelius, das Freeletics 2013 noch während des Studiums  gründete und seither eigenfinanzierte, aus dem Unternehmen heraus. Weiterhin an Bord bleibt ein Langzeitfreund und Ex-Berater des Münchner Trios. Daniel Sobhani hatte bereits vor einigen Jahren die Leitung des Unternehmens übernommen, um den Gründern die Möglichkeit zu geben, sich anderen Projekten zu widmen. Ihm gehören drei Prozent der Firmenanteile.

Investoren-Power und strategische Netzwerke für Freeletics

Sobhani und der US-Investor Fitlab haben sich nun zusammengetan, um die Anteile der drei Gründer zu kaufen und weiteres Geld für den Ausbau des Unternehmens zu generieren. Zur Investorengruppe zählen neben Sobhani und Fitlab auch Causeway Media Partners, Jazz Venture Partners, Courtside Ventures,  Elysian Park Ventures und Ward Ventures. Neben dem Kapital, dass nun das Wachstum von Freeletics gesteckt werden soll, sind auch die Kontakte der neuen Investoren ein wichtige strategischer Faktor. So erhofft sich Sobhani, durch eine tiefe Verwurzelung der neuen Beteiligten in die US-Sportindustrie, deutliche Vorteile im Ausbau des Geschäfts. Besonders die Verknüpfungspunkt mit Sportmannschaften wie dem Football-Team San Francisco 49ers und den Basketballern der Boston Celtics nennt der Freeletics CEO ein „strategisch wertvolles Netzwerk“.

Neben Daniel Sobhani werden zukünftig Mark Wan und John Spinale aus dem Investoren-Netzwerk das Unternehmen leiten. Wie viel der Gesamtinvestition in das Wachstum des Unternehmens fließen wird, wurde bisher nicht bekannt. Auch darüber, welche Summe die Gründer für das Abtreten ihrer Prozente erhielten, schweigen sich die Parteien aus.

Bildquelle: Freeletics