Das Berliner Nachbarschafts-Startup nebenan.de konnte in der aktuellen Finanzierungsrunde erneut überzeugen. Wieder mit beteiligt sind die Altinvestoren Lakestar und Burda Principal Investment, die das Gründerteam bereits zum Launch vor drei Jahren für ihr Projekt begeistern konnte. Neuinvestoren wie Deutsche Tele Medien und Beteiligungsgesellschaften der Mediengruppen Pressedruck und der NWZ sowie eine sechsstellige Investition des Unternehmens-Gründer Christian Vollmann selbst, spülten dem Startup insgesamt 16 Millionen Euro frisches Kapital in die Kassen.

Genutzt werden soll die Investitionssumme für die Expansion und Stärkung der Marktpositionierung der Plattform sowie der Erweiterung des Angebots. Auf nebenan.de können sich Nutzer aus der selben „Nachbarschaft“ austauschen, Hilfe anbieten oder sich einfach kennenlernen. Außerdem können hierfür Gruppen erstellt werden. Zukünftig sollen auch Lokale und Läden den Service der Plattform nutzen können. Im Gegensatz zu den aktuell bereits 800.000 registrierten privaten Usern wird der Account für Anbieter jedoch dann nicht kostenfrei sein. Wann das Unternehmen mit der Monetarisierung beginnen will und welches Konzept dahinter stehen wird, wollte das Gründerteam jedoch noch nicht verraten.

Auch wenn sich das Angebot von nebenan.de im Wettbewerb mit mächtigen Plattformen wie Facebook, wo User sich auch zu lokalen Gruppen zusammenschließen können, kaum abheben kann und auch kleinerer Anbieter wie Nachbarschaft.net oder Nextdoor einem ähnlichen Prinzip folgen, begeistert das Konzept dennoch viele bekannte Szeneköpfe. So unterstützen neben der Burda Group und Klaus Hommels Lakestar auch Home24 Mitbegründer Philipp Kreibohm, Amiando Gründer Felix Haas und LadenZeile-Gründer Johannes Schaback das Projekt. Mit diesen starken Partnern konnte nebenan.de bereits in den vergangenen Jahren 5,5 Millionen Euro einsammeln. Mit den aktuell frischen 16 Millionen Euro steht einem weiteren Ausbau also erst einmal nichts im Wege.

Bildquelle: nebenan.de