Postmates, einer der ersten Teilnehmer am den Milliarden-Dollar-Run um die Vorherrschaft in der Lebensmittelzustellung, hat weitere 100 Millionen US-Dollar an Eigenkapital bei einer Bewertung von 1,85 Milliarden US-Dollar aufgebracht. Die Runde kommt vier Monate, nachdem das acht Jahre alte Startup eine 300-Millionen-Dollar-Investition erhielt, die es schließlich zum „Einhorn“ machte.

Neue Investoren für Postemates

Neben Tiger Global, dem Hauptinvestor der Postmates September-Finanzierung, beteiligte sich auch BlackRock als neuer Investor an der Finanzierungsrunde. Unter der Leitung von Mitgründer und Chief Executive Officer Bastian Lehmann hat das Unternehmen Risikokapitalfinanzierungen von Investoren, darunter Spark Capital, Founders Fund, Uncork Capital und Slow Ventures, in Höhe von insgesamt 681 Millionen US-Dollar gesammelt.

Wie einige andere Tech-Einhörner hat auch Postmates mit den Vorbereitungen für ein erstes öffentliches Angebot begonnen, das in diesem Jahr stattfinden könnte. Dies soll auch die Ernennung von JPMorgan als Berater, einschließen. De Kapitalinfusion in Höhe von 100 Millionen US-Dollar war wahrscheinlich weniger ein notwendiges Finanzierungsereignis als vielmehr eine Gelegenheit, für bestehende Anleger, Aktien vor einem Exit zu liquidieren.

Postmates auf Erfolgskurs

Postmates, die monatlich 3,5 Millionen Auslieferungen abschließen, soll 2018 einen Umsatz von 400 Millionen US-Dollar bei einem Lebensmittelumsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar erzielt haben. Das Unternehmen hat diese Zahl weder bestätigt noch andere Umsatzzahlen für 2018 veröffentlicht. Das Unternehmen ist derzeit in mehr als 500 Städten tätig und hat kürzlich weitere 100 Märkte erschlossen, um weitere 50 Millionen Kunden zu erreichen.

Es wird interessant sein zu sehen, wie die Wall Street auf eine öffentliche Auflistung von Postmates reagiert. Postmates war zwar ein früherer Akteur auf einem äußerst überfüllten Markt, erlangte jedoch nie einen Spitzenplatz in der Zustellung von Lebensmitteln. Nun, da Supergiaganten wie Uber über Uber Eats und SoftBank dominieren, die viel Kapital in den Postmates-Konkurrenten DoorDash stecken, sollte man nicht mit einem überzeichneten Börsengang rechnen.

Bildquelle: Postmates