Smartphone, Smartwatch, SmartTV – heutzutage müssen alle unsere Techniklieblinge ein bisschen mehr können, als A mit B verbinden, die Zeit anzeigen oder die Sportschau ausstrahlen. Smart müssen sie sein, mitdenken, sich unserem Lebensrhythmus anpassen. Vorausschauen sollen sie und uns Erleichterung im stressigen Alltag bringen – und das gilt nicht nur für unsere Tech- und Entertainment-Gadgets. Schon lange ziehen auch intelligente Helfer in unsere eigenen vier Wände ein und ermöglichen uns, beispielsweise durch Zeitschaltuhren, Gruppenschaltung oder fernsteuerbare Elemente, das Leben eben ein bisschen smarter zu gestalten.

Smart Home – wie lassen sich intelligente Produkte in unser Heim integrieren

Um die Wohnung oder das Eigenheim technisch aufzurüsten, braucht es gar nicht so viel. Meist fängt der Prozess mit der Anschaffung von Smart-Steckdosen an. Diese ermöglichen eine Fern- oder Zeitschaltung einzelner oder mehrerer Geräte. Damit wird nicht nur das lästige Anschalten der nächtlichen Garten- oder gemütlichen Wohnzimmerbeleuchtung durch mehrere Lämpchen vereinfacht, sondern spart auch Unmengen an Strom, weil Geräte nicht mehr Tag für Tag im Stand-by-Modus laufen.

Bereits bei der Anschaffung sollte man berücksichtigen, ob man sich für individuelle Modelle entscheidet oder direkt solche wählt, die auch für Technik-Laien schnell und einfach mit den gängigsten Home- und Sprach-Assistenten wie beispielsweise Alexa oder ZigBee kompatibel sind. So lassen sich unter anderem Lampen, die Musikanlage oder der Fernseher spielend per App oder Sprachsteuerung bedienen – und das für innen und außen.

Es werde Licht – aber bitte smart

Neben den intelligenten Steckdosen die bereits einen Teil der Arbeit übernehmen, setzen viele Tech-Fans auch auf Smarte LED Glühbirnen. So lässt sich das eigene Zuhause nicht nur stilvoll erleuchten, sondern auch der Farbton und die Dimmung lassen nach Lust und Laune per App auf dem Smartphone, über Alexa oder Google Assistant per Sprachbefehl anpassen. Viele Modelle verfügen auch bereits über eine, in die Birne integrierte, Zeitschaltfunktion, die, sollten mehrere Lampen vorhanden sein, auch eine parallele Schaltung ermöglicht.

All together – Smart Home Gruppenschaltung

Verfügt ein Haushalt über mehrere Smart Home Accessoires ist es vorteilhaft, sich über Gruppierungen Gedanken zu machen. So könnten beispielsweise TV, Receiver und DVD-Player parallel an- bzw. ausgeschaltet werden, da eine einzelne Nutzung meist kaum Sinn macht. Auch für das Thema Beleuchtung ist solch eine smarte Gruppenschaltung ideal. So können ganze Räume mit einem Knopfdruck ästhetisch in Szene gesetzt werden, oder beim Verlassen des Hauses mit dem sogenannten All-Out-Schalter alle nicht mehr gebrachten Geräte per Befehl ausgeschaltet werden.

Intelligent temperiert – Klimatisierung im Smart Home

Neben den komfortablen Smart-Gadgets, die uns im Wesentlich Zeit und Arbeit er- sowie Strom sparen lassen, gibt es auch einige fernsteuerbare Elemente, die praktisch von überall auf der Welt Zugriff auf unsere eigenen vier Wände ermöglichen. So bietet ein intelligent vernetztes Zuhause die Möglichkeit über programmierbare Thermostatventile die Klimatisierung unseres Zuhauses bereits von der Arbeit aus zu steuern. So wird per Zeitschaltuhr oder App die Temperatur geregelt und das Haus erwartet seine Bewohner am Abend wohltemperiert und sorgt auch an kalten Wintertagen für ein echtes Wohlgefühl beim Betreten.

Natürlich gibt es auch komplexere Lösungen oder die Möglichkeit verschiedene Steuerelemente anzuschließen, sodass einzelne Räume unterschiedlich geheizt werden können. Viele dieser Module bieten außerdem genaue Analysen zu Energieverbrauch und Temperaturverlauf, sodass die Bewohne auf lange Sicht nicht nur durch die Steuerung allein, sondern auch durch eine Optimierung der Heiz- und Stromverbrauch-Gewohnheiten bares Geld sparen können.

Smart Home Security – Sicherheit in den eigene vier Wänden

Auch im Bereich Sicherheit lässt sich das eigene Smart Home deutlich ausbauen. So können diverse Module die Bewohne u.a. vor einem Brand, Gasaustritt oder Wasserschäden warnen. Aber auch wenn von außen ein Glasbruch festgestellt wird, die Fenster oder Türen gewaltsam geöffnet werden oder Bewegungssensoren anspringen, reagieren die smarten Sicherheitssysteme. Gut verschlüsselt werden die Daten dann an das Handy des Bewohners gesendet und Hilfe kann auch in Abwesenheit schnell alarmiert werden.

Smart Home – individuelle Zukunft

Bei einem smart vernetzten Zuhause geht es vor allem darum, das Leben der Bewohner ganz individuell zu optimieren. So wie es dem Einen gefällt, bei Betreten des Hauses mit gemütlicher Beleuchtung und den Songs der Lieblingsband empfangen zu werden, ist es einem Anderen wichtig, den Energieverbrauch im Blick zu halten und unnötige Stromfresser beim Verlassen des Hauses auszuschalten. Wieder andere sehnen sich einfach danach, die lästige Suche nach der Fernbedienung durch einen einfachen Befehl an Alexa & Co. zu umgehen. All diese Vorlieben lassen sich bequem per App einrichten und steuern. Herrlich einfach und ganz individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt.

Klar ist, das eigene Zuhause in ein Smart Home umzurüsten, ist nicht billig. Gerade die vielfach kompatiblem Module sind teuer und es ist vorab ratsam, sich die eigenen Wünsche einmal zu skizzieren und abzuwägen, welche Bausteine tatsächlich im kommenden Alltag genutzt werden. Auch eine Vorab-Recherche im Netz ist sehr ratsam, damit man im Produktdschungel nicht den Überblick verliert. Beispielsweise gibt es im Internet zum Thema Smart Home Beleuchtung wesentliche Tipps, wie die Einrichtung integriert werden soll und was eine bestimmte Glühbirne für das Smart Home kostet.