Aibo, Sonys erster Roboter-Hund, wird 18 Jahre nach der Einführung wieder zum Leben erweckt – und zwar realistischer als je zuvor. Schon die erstmals 1999 vorgestellte Version des Roboter-Dogs begeisterte dank lebensechter Animiert die Kunden so sehr, dass einige bis heute versuchen an ihren altersschwachen Lieblinge festhalten. Leider stellte Sony 2014 den Reparatur Service für die alten Modelle ein, sodass für mache Robo-Dogs und ihre Besitz die Zeit zum Abschied gekommen war. Doch die Zeit der Trauer ist nun vorbei, denn Anfang nächsten Jahres wird Sony eine neue, verbesserte Generation des Aibo auf den Markt bringen.

Sonys Roboter Hund Aibo

Nicht nur das Aussehen des niedlichen Roboter-Hundes wird die Herzen der Kunden zum Schmelzen bringen, nein auch seine Fähigkeiten sich zu bewegen und zu lernen, sind eine absolute Erweiterung in Sachen Robo-Toys. Aibo kann sich beispielsweise über 22 Achsen bewegen, mit dem Schwanz und den Ohren wackeln, Pfötchen geben und und und. Angetrieben wir der niedliche Kerl durch ein 64-Bit Quad-Core CPU und eine wiederaufladbare Batterie, die Spielspaß bis zu 2 Stunden garantiert.

Außerdem wurden zwei weitwinklige Kameras in Aibos Nase und hinterem Rückenbereich,  sowie verschiedenen Sensoren eingebaut, die ihn Berührungen, wie z.B. Streicheln, erkennen lassen. Dank künstlicher Intelligenz kann Aibo lernen, Gesichter, Gesten und Kommandos zu unterscheiden und so eine sehr starke Verbindung mit dem Besitzer knüpfen. Durch die Verwenden ausdrucksstarker OLED Displays als Augen, verspricht sich Sony eine noch intensivere Kommunikation des Besitzers mit Aibo – ganz so als wäre er ein echter Hund.

Leider wird die Neuauflage des Robo-Dogs vorerst nur in Japan erhältlich sein. Dort möchte  erst einmal, austesten ob der Markt sich noch immer nach süßen Roboter-Tierchen sehnt. Sollten japanische Kunden Aibo gut annehmen, könnte Sony seinen Robo-Puppy dann auch in anderen Ländern anbieten.

So süß der Kleine auch ist, so gewaltig ist sein Preis. Mit 1730 Dollar aufwärts ist Aibo ein wirklich teures Spielzeug. Um alle Features, wie beispielsweise die Anbindung ans Smartphone und den App Store nutzen zu können, müssen zukünftige Robo-Hundeeltern einem dreijährigen Online-Abo zustimmen, das noch einmal um die 800 Dollar kostet. Wer auf Nummer sicher gehen will und auch bei möglichen Reparaturen nicht zu tief in die Tasche greifen will, der kann außerdem für 475 Dollar einen zusätzlichen, an Apple Care erinnernden Service abschließen, der Rabatte bei Tech-Dog sichert.

Bildquelle: Sony