Neuigkeiten aus dem Hause Tesla: Elon Musk kündigte an, dass in einigen Wochen Tesla-Käufer für die Selbsfahr-Option, die aktuell noch nicht wirklich vollständig funktionsfähig ist, tiefer in die Taschen greifen müssen. Der CEO verspricht jedoch, dass das Unternehmen eines Tages die volle autonome Fahrfähigkeit liefern wird.

Preiserhöhung bei Tesla: Autopilot mit Selbstfahr-Option wird teurer

Musk twitterte gestern, dass der Preis für die vollständige Selbstfahreroption ab dem 1. Mai „im Laufe der Zeit erheblich steigen wird“, auch wenn die Fahrzeuge des Unternehmens aktuell noch nicht selbstfahrend sind. Musk versprach jedoch, dass das Elektro-Automobil-Unternehmen die fortschrittlichen Fahrerassistenz-Funktionen seiner Fahrzeuge weiter verbessern werde, bis sie schließlich die volle Automatisierungsgrenze erreichen.

Was dieser Preisanstieg für Kaufinteressenten konkret bedeuten wird, ließ Musk in seinem Tweet jedoch offen. Er antwortete allerdings auf eine User-Frage auf Twitter, ob man mit einer Erhöhung um die 3000 Us-Dollar zu rechnen habe, mit ‚ja um den Dreh‘.  Aktuell kostet die volle Selbstfahr-Funktion bei Tesla bereits 5.000 US-Dollar.

Der Preisanstieg ist auf mehrere bemerkenswerte Neuerungen und Ereignisse zurückzuführen, darunter der bevorstehende Investor Autonomy Day am 22. April, der die autonome Fahrtechnologie des Autoherstellers erklären und präsentieren soll. Am Donnerstag gab Tesla bekannt, dass sein Autopilot, ein fortschrittliches Fahrerassistenz-System, welches eine Kombination aus adaptiver Geschwindigkeitsregelung und Spursteuerung bietet, jetzt Standard sei.

Preisersparnis trotz Preiserhöhung – Teslas Autopilot wird Standart

Der Preis für Fahrzeuge mit dem Standard-Autopiloten wird höher ausfallen, wobei allerdings zu beachten ist, dass diese Standardfunktion letztendlich günstiger ist, als die vorherigen Kosten der Aufrüstung. Käufer mussten zuvor 3.000 US-Dollar für die Zusatz-Option zahlen, und die von Tesla angegebenen Beispiele deuten auf nun Einsparungen von 500 US-Dollar für Modell mit Standart-Autopilot hin.

Die robustere Version des Autopiloten heißt Full Self Driving (FSD) und kostet derzeit zusätzliche 5.000 USD. FSD umfasst Aufrufen sowie Navigieren auf Autopilot, ein aktives Leitsystem, das ein Auto von einer Autobahnauffahrt zu einer Ausfahrt steuert, einschließlich dem Navigieren über Autobahnkreuze und das Anzeigen von Spurwechseln. Sobald der Fahrer sein Ziel in das Navigationssystem eingegeben hat, kann er für diese Fahrt die Option „Auf Autopilot navigieren“ aktivieren.

Drahtloses Updaten for FDS

Tesla verbessert diese Navigation auf Autopilot und das breitere FSD-System durch drahtlose Software-Updates. Das Unternehmen verkündete auf seiner Website auch, dass FSD in der Lage sein wird, Ampeln, Stoppschilder und automatisches Fahren auf Stadtstraßen bald zu erkennen und darauf zu reagieren.

Der nächste große Schritt ist ein neuer kundenspezifischer Chip namens Hardware 3, dessen Produktion das Team kürzlich begonnen hat. Die von Tesla gebaute Hardware verfügt über eine höhere Rechenleistung als der Nvidia-Computer, der derzeit in den Fabrikaten der Modelle S, X und 3 Reihe eingesetzt wird.

Musk hatte am Samstag ebenfalls getwittert, dass  in wenigen Monaten den neuen Custom-Chip in bestehende Fahrzeuge ersetzen wird.

Bildquelle: Tesla